Pinz

The new way to connect
Pinz- the new way to connect
Ein studentisches Konzept von Andrés Acosta Blaschitz, Nils Emilio Peppler & Jenny Landvogt
Asphaltgesellschaft

Problem

  • Fehlende Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung
  • Komplizierte Projektplanung
  • Fehlende Kontakte zur Umsetzung von Ideen
  • Fehlende Team-Arbeit/Kooperation im öffentlichen Raum
  • Kostspielige Visualisierung von Ideen im öffentlichen Raum
  • "Asphaltgesellschaft" - Stadt nicht menschenzentriert
  • z. T. Entfremdung durch Soziale Medien statt Zusammenhalt stärken
Zusammenhalt

Ursprungsidee

  • Gesundes soziales Medium
  • Face-to-Face Kontakte erweitern
  • Gleichgesinnte Finden
  • Nachbarschaft kennenlernen
  • Gemeinsame Projektgestaltung
  • Symbiose aus Face-to-Face und Socialmedia
Zusammenhalt
Umfrage

Umfrage & Interviews

Für ein besseres Verständnis der Zielgruppe haben wir Interviews durchgeführt und dabei die Personen nach ihren Erfahrungen, Wünschen, Problemen und Ideen gefragt. Zudem haben wir eine Online-Umfrage über den Umgang mit aktuellen sozialen Netzwerken geschaltet.

Befragte:
Social Media Nutzer*innen, wohnhaft in Städten, 20-35 Jahre alt
Umfrage Auswertung

Hindernisse

  • Corona
  • Schüchternheit/Befangenheit

Wünsche

  • soziale Hemmnisse überwinden / Sozialverhalten wiederherstellen
  • Rückbesinnung auf Wichtigkeit von Freiheitsrechten und sozialer Gerechtigkeit
  • weiterhin digitalisierte Lernprozesse
  • Reisen / Urlaub / Fernweh
  • Spontanität
  • (große) Veranstaltungen

Aktuelle Situation

  • Fehlende Gleichgesinnte
  • Nachbarschaftliche Kontakte nicht so wichtig
Umfrage Auswertung
Umfrage

Idee

Die Entwicklung einer App, die durch standortbasierte Pinboards mit AR-Elementen und festgelegten Hotspots in Städten Menschen zusammenführen soll. Durch eine Chatfunktion, auf Interessen basierenden Hashtags, privaten Feeds und speicherbaren Pins kann jede*r Nutzer*in individuelle Inhalte abrufen und neue abgestimmte Dinge entdecken.
Jede*r Nutzer*in kann eigene Pins erstellen und somit in Kontakt mit anderen Nutzer*innen treten.
Zusätzlich bietet die App touristische Routen an, die an verschiedenen Hotspots der Städte entlangführen, um neue Bereiche kennenlernen zu können.
Designsprache

Design

Museo 500
Aa
Museo 700
Aa
Acumin Pro light
Aa
Acumin Pro bold
Aa
Designsprache

User-Flow

Hauptfeatures
Feed
Map
Profile

Nebenfeatures
Chats
Options
Suggestions

Einblick in die App

Intro & Datenschutz

Durch die Umfrage stellte sich heraus, dass der Datenschutz ein weitaus wichtigeres Thema ist, als wir bislang annahmen.
Bei keiner anderen Frage zeichnete sich ein solch eindeutiges Ergebnis ab.Deshalb nutzt die App keinerlei persönliche Daten für die Schaltung von Werbung. Mehr erfahrt ihr unter Finanzierung.
Jedoch war es von Anfang an wichtig, zu verdeutlichen, warum gewisse Daten bzw. Freigaben erforderlich sind. Zu Beginn durchläuft der/die Nutzer:in daher einige Screens, auf welchen wir erläutern, warum die App die jeweilige Freigabe benötigt.

Map

Die „Map“-Funktion ermöglicht es Euch, die Pins in Eurer Nähe zu erkunden. Sie kann in zwei Modi angezeigt werden: im flachen Modus (Flat View) und in AR (Augmented Reality).
Sie verfügt über eine Suchleiste, mit der Ihr Pins zu verschiedenen Interessen entdecken und Pins erstellen könnt, die an Orte gebunden sind.
Bei der Erstellung von Pins sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Fotos, Videos, Songs und sogar Zeichnungen hinzufügen. Andere Nutzer*innen können auf die Pins kommentieren, diese liken und sich über einen privaten Chat mit Euch verbinden. Sie verfügt über eine Suchleiste, mit der Ihr Pins zu verschiedenen Interessen entdecken und Pins erstellen könnt, die an Orte gebunden sind.
Bei der Erstellung von Pins sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Fotos, Videos, Songs und sogar Zeichnungen hinzufügen. Andere Nutzer*innen können auf die Pins kommentieren, diese liken und sich über einen privaten Chat mit Euch verbinden.
Feed

Feed

Mit dem "Feed" könnt Ihr AR-Pins in Eurer Gegend und Umgebung entdecken, um mit neuen Menschen zu interagieren und an neuen Veranstaltungen teilzunehmen. Im Feed habt Ihr Zugriff auf Inhalte zu Events, basierend auf Eurem Standort und den Hashtags (Kategorien), denen Ihr folgt.

Profil

Das „Profil" ist Eure Visitenkarte für andere Nutzer*innen, aber auch ein Platz, um die Pins zu speichern, die Eure Aufmerksamkeit erregen und die Euch am besten gefallen haben. Hier könnt Ihr Euch kurz beschreiben, neuen Hashtags folgen und interessante Pins in interaktiven Ordnern speichern.

Eine neue Art der Bürgerbeteiligung

Wer plant eigentlich unsere Städte oder unsere Umgebung? Oft werden Entscheidungen über das Stadtbild über Bürger:innen hinweg entschieden. An Veranstaltungen und Befragungen nehmen die Wenigsten teil.
Somit werden wir kaum in städtebauliche Planungen in unserer Nachbarschaft einbezogen. Der Missmut folgt meist, wenn es schon zu spät ist.
Mit Pinz schaffen wir eine Möglichkeit, solche Planungen im Vorhinein zu diskutieren oder sogar eigene Ideen einzureichen. So erreichen Planungen im eigenen Umkreis wirklich die Personen, die davon betroffen sind.
Zudem können Anwohner eigene Ideen ohne Hürden einbringen und ein Meinungsbild abfragen.

Verbinde dich (mit Deiner Nachbarschaft)

Eigentlich sollten soziale Medien wie Facebook oder Instagram den eigenen Freundeskreis stärken und zu neuen Bekanntschaften führen. Jedoch ist dies oft nicht der Fall. Gerade durch Corona wurde die Entfremdung durch digitale Medien weiter gefördert.
In unserer Umfrage wurde deutlich, dass mehr Menschen als zuvor zurückgezogen leben und sich nicht trauen, neue Kontakte in der Öffentlichkeit zu schließen. Wir wollen mit der App eine Möglichkeit bieten, sich mit der Nachbarschaft oder mit Gleichgesinnten zu verbinden.

Regionale Veranstaltungen wie Straßenfeste gehen immer mehr verloren. Mit unserer App möchten wir Menschen dazu bewegen, zum Beispiel Veranstaltungen mit Menschen zu planen, die sie normalerweise in der Öffentlichkeit nicht ansprechen.

Perspektiven

Durch unsere ersten Visualisierungen und Tests stellte sich heraus, dass viele unserer Vorstellungen mit der aktuellen Technik noch nicht zu vereinbaren waren.
Das Smartphone stellt für viele AR-Anwendungen nicht das Optimum dar.
Features, wie die Kommentarspalten und Headlines haben wir somit vorerst wieder aus der AR-Welt herausgenommen und statisch auf dem Screen platziert.

Unser Ziel ist es, ein Soziales Medium in einer vollkommen erweiterten Welt zu etablieren. Mit dem Fortschreiten der Technik kann die App stets um Anwendungen erweitert werden.

Easter Eggs

City Tour

Ziel von uns ist es, ein standortbasiertes soziales Medium zu schaffen. Wenn ein:e Nutzer:in in eine neue Stadt kommt, können diese eine geplante Tour durch die Stadt unternehmen. Dies kann in Zusammenarbeit mit den städtischen Tourismusbehörden erfolgen.

Finanzierung

Zur Umsetzung der App haben wir auch ein Konzept zur Finanzierung entwickelt.Da sich fast jeder Teilnehmer unserer Umfrage Sorgen zum Umgang mit persönlichen Daten machte, haben wir uns dazu entschlossen keine personalisierte Werbung zu schalten.
Da die App wie unser reales Leben auf Standorten basiert, haben wir das Prinzip der analogen Werbung aufgegriffen. In unserer App können interaktive Plakate in AR platziert werden.
Somit können beispielweise Clubs ihr Line-up oder Restaurants ihr tägliches Menü darstellen.